Emma und das Ehrenamt Teil 1+2

In den Episoden Emma und das Ehrenamt, geht es um meine Erfahrungen und den Austausch mit der ehrenamtlichen Helferin Emma. Emma ist 21 Jahre alt, studiert digitales Marketing & E-Commerce und arbeitet nebenbei noch als Werkstudentin. Trotz ihres oft recht anspruchsvollen Alltags, nimmt sie sich regelmäßig die Zeit, um Dinge mit meiner Tochter zu unternehmen. Somit entstehen für mich kleine Auszeiten, in denen ich mal etwas nur für mich tun kann (beispielsweise am SingleMOMents Podcast arbeiten :-) ) aus ihrer eigenen Kindheit heraus, kennt sie das Konzept der frühen Hilfen. Als das mittlere Kind dreier Schwestern, musste sie schon früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Ihre Mutter selbst musste viel arbeiten und das Verhältnis zwischen den Eltern war eher instabil. Nun, da Emma selbst erwachsen ist, möchte sie etwas zurückgeben. Die Isolation während der Coronapandemie hat sie dazu angetrieben, dass sie irgendwann einfach drauf "los gegoogelt" hat, was man denn eigentlich so alles machen könnte. Ein paar Klicks später, ist sie auf die Stiftung Gute Tat und dann auf das Sozialunternehmen Wellcome gestoßen. Ihr erster Einsatz als ehrenamtliche Helferin führte sie dann zu uns. Seit meine Tochter knappe 3 Monate alt ist, passt Emma auf sie auf. Die beiden verstehen sich wirklich super.



Emma bringt nicht nur eine ganz andere Art des Umgangs mit meiner Tochter mit an den Tisch, man sieht ihr einfach an, wie sehr sie diese Aufgabe erfüllt. Das Strahlen in ihren und in den Augen meiner Tochter, wenn ich die Wohnungstür öffne, oder wir uns draußen treffen, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Gerade in sehr herausfordernden Phasen, wie den unzähligen Wachstums- und Entwicklungsschüben meines Kindes, tut es gut, die Verantwortung mal für einen kurzen Augenblick abgeben zu können. Einen zweiten Erwachsenen, dem man die Kleine mal in die Arme drücken kann, um für sich selbst zu sorgen und das strapazierte Nervenkostüm etwas zu schonen, fehlt da schon das ein oder andere Mal. Umso besser, dass es Projekte wie Wellcome gibt, die viele Jahre Erfahrung in dem Bereich der ehrenamtlichen Unterstützung. Der Kontakt zwischen Emma und mir war schnell hergestellt. Bei dem Austausch selbst haben Ehrenamtliche und Eltern freie Hand. Nur Putzen und Haushaltsaufgaben, das gehört nicht zu den Aufgaben der Helfer :-) . Wenn du mehr erfahren möchtest, über das Programm von Wellcome oder was genau Rassismus mit dem Kontakt zwischen Emma und uns als Einelternfamilie zu tun hat, dann hör doch einfach in die beiden Teile von Emma und das Ehrenamt hinein.


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